Carolin Emcke: Gegen den Hass

 Fischer Verlag, 240 S., 20,00 €

Zu Hause, das ist Berlin-Kreuzberg, aber auch stets die ganze Welt, in deren von schlimmsten Krisen und Kriegen geschüttelten Ecken Emcke immer wieder als Reporterin unterwegs ist. Was Menschen überall verbinde, sagt Emcke, das sei, „dass sie einen Begriff von Freiheit haben, auch wenn sie ihnen nicht zugestanden wird. Von Würde, auch wenn ihre dauernd verletzt wird“.

Allein mit dem Mut, dem Hass zu widersprechen und der Lust, die Vielfalt auszuhalten und zu verhandeln, lässt sich Demokratie verwirklichen. „Carolin Emcke beschreibt auf sehr persönliche und ungeschützte Weise, wie Gewalt, Hass und Sprachlosigkeit Menschen verändern können. Mit analytischer Empathie appelliert sie an das Vermögen aller Beteiligten, zu Verständigung und Austausch zurückzufinden.“ (aus der Begründung zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels). Mit Carolin Emcke ist eine wichtige, kritische und mutige Stimme ausgezeichnet worden. „Gegen den Hass“ ein Buch für Alle, die gegen Rassismus, Fanatismus und Demokratiefeindlichkeit in unserem Alltag aufstehen.