fräulein* lesen
Der feministische Lesekreis vom fräulein* kollektiv und dem Cardabela Buchladen
Mitmachen
Anmeldung
Der Lesekreis besteht aus einer Gruppe an festen Mitglieder*innen, die vorrangig an den jeweiligen Treffen teilnehmen können. Da diese auch an bestimmten Treffen nicht können, vergeben wir die jeweiligen Plätze neu.
Dafür meldet Euch bitte via Instagram Nachricht beim fräulein* kollektiv.
Örtliche Begebenheiten
Ab ca. 19.45 Uhr ist der Laden geöffnet.
Barriere über eine Treppenstufe im Eingang. Ebenerdige Toilette aber nicht Rollstuhlgerecht
Getränke und Snacks können mitgebracht werden. Wasser und Gläser gibt es vor Ort. Die Möglichkeit Wasser für Tee zu kochen ebenfalls.
Bei Fragen zu Räumlichkeiten meldet euch gern via Instagram beim fräulein* kollektiv
Code of Conduct
Grundwerte
Intersektionalität – fräulein* lesen versteht sich als intersektionaler feministischer Raum. Wir erkennen unterschiedliche Perspektiven an und versuchen, einander zu verstehen.
Respekt und Solidarität – Kritik an Ideen findet respektvoll und fair statt.
Reflektion – Jede*r reflektiert eigene Privilegien und setzt sich mit sich selbst im Machtgefälle auseinander.
Lernbereitschaft – Niemand weiß alles, Fehler dürfen gemacht werden.
Gesprächskultur
Wir lassen einander ausreden und geben gerade ruhigeren Beiträgen den nötigen Raum.
Raum teilen – Wer viel spricht, tritt bewusst zurück und gibt anderen Sicherheit.
Rederaum ist kein Wettbewerb. Dominantes Verhalten wird benannt.
Ich-Perspektive statt Verallgemeinerungen („ich erlebe“ statt „man muss“).
Die Moderationspersonen (ein*e Vertreter*in von fräulein* kollektiv & Lola vom Cardabela Buchladen) greifen aktiv ein, wenn Gesprächsdynamiken patriarchal, dominierend oder ausschließend werden. Sie sind ausdrücklich berechtigt, zu unterbrechen, zu ermahnen und Rederaum neu zu verteilen.
Macht und Verantwortung
Privilegien (z. B. Klasse, Bildung, Weißsein) müssen aktiv reflektiert werden.
Anerkennung von Machtverhältnissen (z. B. cis/trans, weiß/BIPoC, akademisch/nicht-akademisch).
Betroffene sprechen für sich selbst – keine Stellvertretung.
Grenzen und Sicherheit
Vertraulichkeit – Persönliche Erfahrungen bleiben im Raum.
Inhalte dürfen diskutiert, aber nicht personenbezogen nach außen getragen werden.
Umgang mit Konflikten und Fehlern
Feedback-Kultur – Kritik wird respektvoll und möglichst zeitnah geäußert.
Klar benannte Ansprechpersonen:
Charlotte (fräulein*kollektiv) & Lola (Cardabela Buchladen) |
